Veganer Zwiebelkuchen

Auch nach Beendigung der Vegan for fit Challenge bin ich weiterhin vegan und fühle mich sehr gut damit.

Ich koche immer noch weitestgehend nach Rezepten.  Gestern jedoch habe ich, weil ich kein vernünftiges Rezept dafür fand, einen veganen Zwiebelkuchen freestyle gemacht.

Das war auch ganz easypeasy, denn der Teig ist ja sowieso vegan, Zwiebeln sind es auch. einzig die Ei-Sahne-Mischung und der Speck mussten ersetzt werden, eventuell noch der Käse mit dem das Ganze überbacken wird.
Wir haben aber beschlossen auf den Käseersatz zu verzichten, also nicht zu überbacken. So blieb es nun dabei mir zu überlegen wie ich die Sauce veganisiere.

Ich habe es ganz simpel gemacht und den richtigen Riecher gehabt. Die Sauce war klasse !

Das Rezept meines veganen Zwiebelkuchens:

Hefeteig nach diesem Rezept (hier aber mit  300g Weizenvollkornmehl und 300g Dinkelvollkornmehl)
300g Räuchertofu,
ca. 3-4 große Gemüsezwiebeln,
Reissahne (kleines Paket)
Seidentofu

Den Hefeteig zubereiten und ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Der Teig reicht für ein Blech.
Den Räuchertofu in kleine Würfeln schneiden und scharf anbraten bis er richtig knusprig ist.
Die Gemüsezwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Öl anbraten bis sie glasig sind.
Den gegangenen Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Reissahne, sie ist schon sehr dickflüssig und sämig, in einen Behälter füllen und ungefähr die Hälfte des Seidentofus hinzufügen. Nun den Tofu mit einem Schneebesen unter die Sahne rühren bis sich eine homogene Masse gebildet hat.
Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen, ich überwürze die Sauce immer etwas, dafür würze ich die Zwiebeln gar nicht mehr.

Die Sauce gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dann die Zwiebeln darüber verteilen. Nun den gebratenen Räuchertofu auf den Zwiebelkuchen streuen und diesen bei 180 Grad Umluft 30 Minuten backen.

Normalerweise habe ich den Zwiebelkuchen immer noch mit Käse überbacken. Da wir aber dem veganen Käse skeptisch gegenüber stehen haben wir uns wie schon geschrieben dazu entschlossen, darauf zu verzichten. Und ich muss sagen, er hat auch nicht gefehlt.
Die Sauce verhält sich beim Backen sehr käse-und eiähnlich, ich vermute sie könnte also auch gut als Käseersatz zum Überbacken genutzt werden.

Wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis unseres ersten Freihand-Veganrezeptes. Man muss einfach ein wenig herumprobieren.
Er hat sehr gut geschmeckt und wurde von uns stilecht mit einem Glas Federweißer genossen.

Viel Spaß beim Nachbacken !
Habt ihr schon einmal Rezepte freestyle veganisiert und was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht ?

Eure Sprotte

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Vegan for Fit – Die Challengeauswertung

In den letzen 30 Tagen lief das Leben im Hause Sprotti deutlich anders ! Die Attila Hildmann Vegan for fit Challenge stand an und hat unsere Ernährung komplett umgekrempelt.
Doch bevor ich mit meinem Fazit starte, auf das einige meiner Instagram-Follower warten, beginne ich erst einmal kurz mit einem Bericht darüber wie ich überhaupt zur Challenge gekommen bin.

Ich bin durch Freundinnen auf das Buch Vegan for fit – Die Attila Hildmann 30-Tage Challenge aufmerksam geworden und habe es in einer Buchhandlung spontan zur Hand genommen. Von dem was ich da gelesen habe und der Aufmachung war ich so angetan, dass ich spontan beschloss die Challenge mitzumachen und nahm das Buch kurzentschlossen mit.

Dann galt es den richtigen Zeitpunkt zu finden, denn wir hatten noch einen Urlaub geplant und sollten noch Besuch von lieben Freunden bekommen, denen wir die vegane und noch zusätzlich verschärfte Ernährungsweise nicht antun wollten.
Als der richtige Zeitpunkt gefunden war, stellten wir eine Einkaufsliste zusammen, denn für die Challenge bedurfte es umfangreicher Einkäufe von Lebensmitteln, deren Existenz mit bis dato gar nicht bekannt war um einen Grundstock zu schaffen. So wusste ich nicht, dass es viele verschiedene Nussmuse gibt, geschweige denn was man damit alles machen kann.

Also brauchten wir alle unseren nichtveganen Restbestände auf und schufen Platz für die Challenge-Lebensmittel.

Strenge Challengeteilnehmer waren nur mein Mann und ich, doch unsere zwei Kinder mussten zu den gemeinsamen Abendmahlzeiten auch das vegane Essen zu sich nehmen, unveganes gab es bei uns in der Zeit gar nichts. Das eine Kind hat allerdings im Kindergarten eine omnivore Ernährung und auch das andere Kind hat mittags zumindest eine vegetarische Ernährung gehabt.

Besonders heftig erschien uns gar nicht so sehr der Verzicht auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs, viel extremer erschien es uns, auch auf unseren geliebten Caffé Latte oder zumindest Espresso verzichten zu müssen, keine Weißmehlprodukte mehr zu uns nehmen zu dürfen, weitestgehend alle kohlehydrathaltigen Lebensmittel meiden zu müssen, keinen raffinierten Zucker benutzen durften und (das fanden wir nicht sonderlich schlimm) auf Alkohol zu verzichten. Auch dass man nach 19 Uhr nichts mehr essen durfte war für uns eine enorme Umstellung.

Und es war auch so, in den ersten Tagen haben wir richtig gemerkt wie der Körper „Entzugs erscheinungen“ zeigte, am Morgen wurde ich gar nicht richtig wach und auch tagsüber gab es Phasen extremer Müdigkeit. Auch mit Kopfschmerzen hatte ich in der ersten Zeit ganz schön zu kämpfen. Am meisten machte mir aber die ganze Beschaffung der Lebensmittel und das ganze Vorbereiten der Speisen zu schaffen. Denn es ist so, dass alles ganz frisch und bio sein soll. Und schon zum Frühstück gibt es nicht mehr, wie bei uns sonst üblich, Toastbrot oder selbstgebackenes Brot mit vielen leckeren Marmeladen oder gar Nussnougatcreme.
Nein, es gibt viele verschiedene Frühstücksvariationen, die alle mehr oder weniger erhöhten Zusatzaufwand benötigen. Alles eine Frage der Routine, wie wir später merkten. Dann gibt es Mittags eine warme Mahlzeit (welches wir am Anfang teilweise sogar am Abend vorgekocht haben, damit mein Mann es mit zur Arbeit nehmen kann) und auch am Abend eine warme Mahlzeit. Auch hier gehörten wir in der Vergangenheit eher zur AbendBROT-Liga.
So kam ich mir anfangs teilweise vor wie ein Lemming, der tagtäglich zum Einkaufen in diverse Biomärkte wieselt, dann nach Hause flitzt um Essen zu machen, weil das eine Kind gleich aus der Schule kommt und Hunger mitbringt. Also wurden schnell mal zwei verschiedende Mahlzeiten zubereitet/aufgewärmt. Das Aufräumen und Abwaschen der gefühlten 100 Schalen und Schälchen zum Abwiegen und Abmessen von Zutaten, denn alles MUSS genau abgewogen und abgemessen werden, und Abwaschen der Töpfe und Pfannen nervt auch. Das Ganze geht dann für die Abendmahlzeit gleich wieder von Vorne los. Unsere Spülmaschine war im Dauerbetrieb !

Ich muss sagen, das hat mich in den ersten Tagen ganz schön fertig gemacht und zwar sogar so sehr, dass ich überlegt habe aufzuhören bevor die erste Woche geschafft war.
Zum Glück habe ich dann aber über Instagram entsprechenden Zuspruch und Ratschläge erhalten, die mich dann zum Glück doch am Ball bleiben ließen.

Und tatsächlich: Nach der ersten Woche wurde der neue Tagesablauf gewohnter, eine bessere Vorausplanung verschaffte mir etwas Luft und ich fühlte mich besser, mein Körper hatte sich an die Ernährungsumstellung gewöhnt und es ging mir merklich besser, ja sogar besser als vor der Challenge.

Ein weiterer Teil der Challenge ist es, viel Sport zu machen und sich viel zu bewegen. Auch das habe ich absolut beherzigt, ich habe alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erledigt und bin 3-4 Mal pro Woche zum Sport gegangen. Und es hat richtig Spaß gemacht !

Nach einer Woche konnte ich dann schon eine Gewichtsreduktion von 1kg feststellen. Insgesamt war es sicher etwas mehr Gewichtsreduktion als die Waage angezeigt hat, denn ich habe in der gleichen Zeit auch Muskulatur aufgebaut.
Das war dann auch wieder eine weitere Motivation.

An das neue Frühstück haben wir uns schnell gewöhnt, es ist sehr abwechslungsreich, schmeckt lecker und hält unheimlich lang vor. Wirklich erst zur Mittagszeit kommt etwas Hunger auf. Das ist beeindruckend. Das Mittagessen ist meist absolut ausreichend und auch wieder so sättigend, dass man wieder gut bis zum Abend hungerfrei weiterkommt. Bekommt man doch mal etwas Hunger gibt es diverse Snackvorschläge, wir haben uns aber auf Amaranthriegel eingeschossen, die superlecker sind und wo einer wieder ganz schön lange sättigt.

Zum Mittag gab es nun meist das am Vortag entsprechend in größerer Menge gekochte Abendessen. So entspannte sich die Kochlage deutlich.

Was die Rezepte angeht kann ich sagen, dass fast alle unheimlich gut schmeckende Gerichte ergeben. Einzig dass man ja auf kohlehydrathaltige Nahrungsmittel verzichtet, also auch auf Pasta, ist etwas komisch denn Spaghetti gibt es zwar, aber die Nudeln werden aus Zucchini gemacht, genauso wie die Lasagneplatten.
Das hat uns am Anfang auch noch sehr gut geschmeckt, allerdings haben wir im Laufe der 30 Tage dann doch gemerkt, das die Zucchini doch ganz schön oft in den Gerichten vertreten ist und irgendwann zum Ende der Challenge hin durfte ich mir anhören ich möge doch bitte mal was kochen wo KEINE ZUCCHINI drin ist.

Merke: –      Zucchini ist dann erst mal in nächster Zeit bei uns nicht mehr zu finden ! –

Aber es fehlten uns weder Fleisch, noch Milch oder Eier. Die Gerichte waren (oft durch Verwendung von Nussmusen) absolut vollwertig und rundum zufriedenstellend. Oft wird Tofu als „Fleischersatz“ verwendet, wobei ich der Überzeugung bin dass man die Gerichte unabhängig betrachten muss und nicht ständig mit bekannten Fleischgerichten verglichen werden sollte. Denn als Hackfleischersatz zum Beispiel bei einer Bolognesesauce funktioniert Tofu absolut perfekt, aber in anderen Bereichen schmeckt er einfach ganz anders, ist nicht mit Fleisch zu vergleichen, schmeckt aber sehr gut.

Einzig die angegebene Zeitplanung bei den Rezepten hat mir so einige Male die Zornesröte ins Gesicht steigen lassen. Steht doch bei den meisten Gerichten (allerdings meist auch nur für 2 Personen berechnet) eine Zeitangabe für die Zubereitung von ca. 30 Minuten. Wo ich dann aber (sicherlich zum Teil auch der Tatsache geschuldet, dass ich gleich für vier Personen koche) locker mal eine Stunde Dies und Das kleinschnibble, hacke und abwiege, ohne dass ich überhaupt schon was gekocht habe. O.K., meist ist die Vorbereitungszeit die längste Zeit, das Gericht ist dann schnell gekocht. Aber man sollte es einfach wissen, wenn man die Challenge nicht allein durchzieht, sondern zu zweit und auch noch Kinder mitessen, ist der Zeitaufwand deutlich höher.

UND ! Auch der finanzielle Aufwand ist, wenn man für eine ganze Familie vegan, bio und frisch einkauft deutlich erhöht. Allein die ganzen Nussmuse schlagen ganz schön ins Kontor, die ganzen hochwertigen Öle sind teuer, überhaupt sind die Zutaten, die man zum Teil nur im Reformhaus oder im Bioladen bekommt, deutlich teurer. Dafür aber ja auch einfach hochwertiger, gewissensentlastend weil fair gehandelt und umweltschonend angebaut. Man muss sich auf Dauer einfach überlegen was man möchte. Und schauen dass man alles, was es gibt eben bei d*m* kauft, auch andere Läden haben inzwischen eine beachtliche Bioauswahl. Man muss sich wirklich die Mühe machen und die Preise vergleichen.
Zu Beginn kommt man auch nicht um die Anschaffung einiger Gerätschaften herum, an erster Stelle zu nennen einen qualitativ hochwertigen Mixer, mit dem man auch heiße Nahrungsmittel zerkleinern kann.

Wir haben lange hin und her überlegt welchen Mixer wir uns anschaffen. Klar war, dass er auf jeden Fall Eis zerkleinern muss, denn dann kann man ihn auch challengekonform benutzen. Im Buch wird der Vitamix empfohlen, doch der ist preislich unserer Meinung wirklich jenseits von gut und böse und dann auch nicht wirklich ein Schmuckstück. So haben wir uns dann nach einem Tipp für den Philips HR2084/90 Standmixer 650 Watt entschieden. Wir sind mit dem Mixer, der ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis hat, absolut zufrieden. Er hat uns gut durch die Challenge begleitet und wird uns auch weiterhin gute Dienste leisten.

Aber nun wieder weiter zum Challengefazit: Auch der Kaffee fehlt mir nicht mehr, es ist überhaupt so dass ich inzwischen so dermaßen auf diese Ernährung eingependelt bin, dass ich an allem einfach vorbeigehen kann ohne Appetit darauf zu bekommen. So begegnen mir auf der Straße immer wieder Leute die gerade genüsslich in Fastfood beißen – das kratzt mich nicht. Waffelgeruch, der mir sonst das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, er lässt mich absolut kalt. Eigentlich kann ich jetzt am Ende der Challenge sagen dass ich auf nichts Heißhunger habe, dass ich morgen nicht ganz dringend etwas essen muss, das mir in den letzten 30 Tagen „verboten“ war.
Das finde ich ist ein sehr gutes Zeichen. Ich kann sagen dass ich deutlich achtsamer geworden bin was Nahrungsmittel angeht, dass mein Horizont diesbezüglich deutlich erweitert wurde.

Ich habe in den 30 Tagen 4,7 Kilo abgenommen und fühle mich sehr, sehr gut. Ich bin in der Zeit nicht erkältet gewesen, obwohl mein Sohn sich im Kindergarten eine dicke Erkältung eingefangen hat und ich mir sowas normalerweise dann auch gleich anlache. Also wurde auch eindeutig mein Immunsystem gestärkt !
Ich schlafe deutlich besser, wache am Morgen absolut ausgeschlafen auf (bin normalerweise ein totaler Morgenmuffel) und freue mich schon auf das leckere Frühstück. Wunden heilen schneller. Die ganze Verdauung wird umgekrempelt und ändert sich durch die ganze pflanzliche Kost merklich. Zum Vorteil !!!

Meine Haut ist besser geworden, auch wenn sie vorher schon sehr gut geworden ist durch meinen Wechsel der Pflegeprodukte auf Hauschka.

Was wollen wir beibehalten ?

Wir werden auf jeden Fall weiter auf Zucker verzichten, wir benutzen Zuckerersatzstoffe wie Apfeldicksaft oder Reissirup und testen uns da einfach mal durch. Während der Challenge haben wir Agavendicksaft genutzt, allerdings ist dieser auf Dauer nicht empfehlenswert, da er sehr fructosehaltig ist.

Wir werden auch weiterhin auf Kuhmilch verzichten.

Ich werde mal antesten wie mir ein Caffe Latte mit Hafermilch schmeckt, ansonsten habe ich mich inzwischen sehr an grünen Tee zum Frühstück gewöhnt und kann mir gut vorstellen viel seltener Kaffee zu trinken.

Wir werden an mindestens drei Tagen der Woche vegan essen, die restlichen Tage zumindest vegetarisch essen, eventuell einen Tag in der Woche Fleisch essen (Ich erst mal nicht, ich habe einfach keinen Appetit darauf).

Außerdem werden wir auch weiterhin nach 19 Uhr nichts mehr essen, wenn es sich einrichten lässt wird vor 19 Uhr zu Abend gegessen.

Ich werde auch weiterhin 2-3 Liter am Tag trinken und zwar nur noch Wasser oder grünen Tee, ab und zu einen Smoothie als Leckerli. Und natürlich auch mal einen Espresso, oder einen Matcha Latte. Auch Naschkram wird bei mir nicht mehr so im Fokus stehen (stand es zwar vorher auch nicht, aber am Abend habe ich doch ganz gerne mal genascht)

Und ich erledige auch in Zukunft möglichst alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Selbst mein Mann, der dem Ganzen am Anfang skeptisch gegenüberstand ist von der Challenge begeistert und stolz, dass wir sie durchgehalten haben und was für ein tolles Ergebnis sie für uns gebracht hat. Er hat eine deutlich größere Gewichtsabnahme.

Ich wollte von Anfang an nicht so viel abnehmen und habe ja, obwohl ich in der letzten Woche keinen Sport mehr machen konnte, doch mehr abgenommen als geplant. Und ich habe wirklich immer gut gegessen und keinen Hunger gelitten.

Diese Challenge ist absolut empfehlenswert und ein jeder kann und sollte sich einen Ruck geben und es ausprobieren. Nach den 30 Tagen steht es ja jedem frei wieder nach eigenem Gusto zu essen oder sogar doch vegan zu bleiben. Es ist für jeden auf jeden Fall ein echter Gewinn an Erkenntnis dass der Körper auch ohne all die leeren Kohlehydrate klar kommt, dass der Hunger kein ständiger Begleiter sein muss, dass man sich bei allem was man so unterwegs mal essen möchte überlegen sollte, ob es sich wirklich lohnt.

Was den finanziellen und zeitlichen Aufwand angeht, es ist eine Investition in die Gesundheit !

In den nächsten Tagen werde ich auch ein paar Fotos einstellen und etwas zu den verschiedenen Gerichten schreiben.

Und ? Habt ihr die Challenge schon gemacht und wie sind eure Erfahrungen damit? Oder konnte ich euch dazu motivieren es auch mal auszuprobieren ?

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Indische Küche – In Farben, Gerüchen, Gewürzen schwelgen…….. Ein Genuss !

Da bin ich schon wieder ! Komischerweise seit ich meine Blogpause hochoffiziell verkündet habe, blogge ich wieder häufiger. Das sollte mir zu denken geben.

Kürzlich bin ich auf eine schöne Sache gestoßen, die mich wieder einen Post in der Pause schreiben lässt. Aber genäht wird wirklich erst wieder im August.

Und zwar kam von dem Blog Arthurs Tochter Kocht der Vorschlag, eine Woche im Juli lang Bücher (Jeden Tag ein Buch) zu rezensieren. Bücher rund um das Thema Genuss. Dem haben sich etliche Blogs angeschlossen, es werden also so einige Rezensionen zu lesen sein und wir bekommen so Anregungen für neues Lesefutter, die nicht nur das Thema Essen haben, sondern vielmehr sämtliche Themen rund um den Genuss beinhalten.

Auch ich habe mich entschlossen mitzumachen und werde ein Kochbuch, es verspricht mir hohen Genuss, rezensieren. Ich habe es zufällig gefunden im Supermarkt und nicht im Buchladen  und es hat mich so dermaßen angesprochen, dass ich sofort zugreifen musste. Für 9,99 Euro.

Das Kochbuch heißt ganz schlicht “ INDIEN – kulinarisch entdecken“, nicht mehr und nicht weniger ist es.

Ich liebe Kochbücher die nicht nur einfach Rezepte enthalten, sondern noch dazu viele Beschreibungen und Bilder. Gerade wenn es sich um Kochbücher der exotischen Küche handelt. Und besonders bei diesem Buch kann ich in den wunderbaren Fotografien über Land und Leute Indiens versinken. Die Mischung der Bilder macht es aus, so finden sich Bilder von Menschen, Tieren, Stillleben und, nicht zu vergessen, dermaßen appetitanregende Rezeptbilder, das ich am liebsten sofort mit dem Kochen und genießen beginnen möchte. Durch diese tollen Rezeptdarstellungen ist schon das Durchblättern des Buches ein Genuss und spricht an.

Das Buch wurde erstmals 2007 aufgelegt, damals broschiert. Es ist nun im Januar 2013 über den h.f.ullmann Verlag als gebundenes Buch erschienen und zum einen auf eine Weise strukturiert, wie man es von Kochbüchern kennt, also nach der Ausrichtung der Gerichte wie zum Beispiel Snacks, Fisch & Meeresfrüchte, Geflügel & Fleisch etc. , doch zum anderen findet sich noch der Teil Kulinarische Entdeckungen in Indien, in dem die einzelnen Abhandlungen über das Land aufgelistet sind.
Ich könnte alle Überschriften aufzählen, sie klingen alle so wunderbar, aber beispielhaft nehme ich einfach mal STRASSENSTÄNDE  Chaat – ein Spaziergang am Strand von Chowpatty und TEE Teeherstellung in den Gärten von Assam und Nilgiri. Titel, die meine Phantasie erneut anfachen und mich schon in Gedanken nach Indien begeben lassen.

Ein Buch, das sich auf jeden Fall lohnt wenn man gerne authentische leckere Rezepte einer exotischen Küche nachkochen möchte. Wer es nicht schon längst getan hat, muss nur bereit sein sich viele exotische Gewürze zuzulegen. Diese benötigt man zur Zubereitung der vielen tollen Rezepte. Aber eben genau das ist für mich das Schöne, ich kaufe nicht einfach fertige Gewürzmischungen und -pasten, sondern bekomme hier die Anleitung zur Zubereitung einer eigenen Mischung, die im Mörser frisch zubereitet oder frisch gemischt wird.

Ich habe es bisher leider erst geschafft zwei Rezepte nachzukochen und bin total begeistert. Es gab bei uns Fisch in Joghurtsauce, was sich zwar echt schnöde anhört, aber es durch die vielen Gewürze so richtig in sich hat. Dann habe ich einen Kartoffelsalat ausprobiert, denn ich war irgendwie erstaunt, dass es in Indien auch Kartoffelsalat gibt das war für mich bisher so urdeutsch. Also musste ich ausprobieren und wurde positiv überrascht durch die feine Säure der Tamarinde und die dezente Schärfe der Chili. Gibt es beides  auf jeden Fall wieder !
 Aber vorher muss ich mich noch durch all die anderen Rezepte kochen !

Wer von euch das Buch gerne selbst mal in Augenschein nehmen möchte, kann dies

hier,

es öffnet sich dann ein weiteres Fenster von Amazon. Dort könnt ihr einen Blick ins Buch werfen, allerdings ist es tausendmal schöner das Buch direkt in der Hand zu haben. Bei Kochbüchern brauche ich immer die Haptik, dieses Durchblättern von Hochglanzseiten mit tollen Fotos und das entsprechende Schwelgen…..

Aus den Augenwinkeln habe ich auch noch ein Buch aus der gleichen Reihe über die Küche Thailands gesehen, ich hoffe das wird auch neu aufgelegt. Denn da habe ich gezögert, ich nenne bereits ein paar Bücher mit Rezepten der Thai Cuisine mein und dann war´s weg !

Aber, fragt meinen Mann, Kochbücher kann Sprotti niiiieeeee genug haben 🙂

Bin dann mal indisch kochen……..

 

P.S.: Und falls euch meine Rezension gefällt, ich hätte da auch noch ein geniales Kochbuch der italienischen Küche!

In diesem Post ist ein affiliate Link enthalten

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Holunderblütensirup

Und schon wieder ein Blogpost in meiner Pause, aber ich wurde erneut um ein Rezept gebeten. Also hüpf ich hier nochmal kurz rein.

Holunderblüten

Nachdem ich bei der lieben Regine (Blog allesausserwoehnlich) letzthin die restlichen Hollerblüten pflücken durfte und von ihr netterweise auch gleich ein Rezept für Holunderblütensirup bekommen habe, kam ich nicht mehr umhin nun auch endlich mal so leckeren Sirup zuzubereiten.

Hmmmm ist der lecker ! Es sind zwar nur zwei Liter geworden, aber für den Anfang reicht das auch völlig !

Ihr braucht dafür einen ganzen Schwung der Blütendolden,
(ich hatte eine halbvolle Aufbewahrungsbox vom Möbelschweden)
3 l Wasser
1 kg Zucker
6 Biozitronen
1 Päckchen Zitronensäure

Die Blüten vorsichtig auf Bewohner durchsuchen und diese entfernen
oder die Blüten vorsichtig ausklopfen und die dicken grünen Stiele entfernen.
Die Zitronen in Scheiben zerschneiden.
Nun das Wasser mit dem Zucker und den Zitronenscheiben aufkochen bis der Zucker aufgelöst ist, dann die Zitronensäure hinzufügen.

Den Topf vom Herd nehmen und soviele Blüten in die Flüssigkeit legen dass sie bis an die Oberfläche reichen (dann hat man auch gleich die ausreichende Menge Blüten)
Das war´s auch schon fast. Nun heißt es nur noch warten !

Holunderblütensud

Den Topf an einen kühlen Ort stellen und den Blütensud 24 – 48 Stunden ziehen lassen. Immer mal wieder umrühren.
Im Anschluss die Blüten vom Sud trennen, idealerweise den Sud einmal durch ein Seihtuch seihen, so bekommt man eine schöne klare Flüssigkeit.

Diese aufkochen und von 3 auf 2 Liter reduzieren und in Flaschen abfüllen.

Da ich dieses Rezept ja auch zum ersten Mal ausprobiert habe, kann ich euch nicht sagen wie lange der Sirup haltbar ist. Das Rezept enthält wesentlich weniger Zucker als alle anderen Rezepte die ich so gesehen habe, das könnte natürlich die Haltbarkeit etwas beeinflussen.
Ich werde euch berichten, wobei ich vermute dass wir den Sirup schon vor Ablauf der Haltbarkeit verbraucht haben. Denn er schmeckt uns allen sehr gut und ist eben auch nicht so megasüß !

 

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Rezept – Superleckere Brötchen

In letzter Zeit bin ich unter die Dauerbäcker gegangen. Endlich habe ich es geschafft essbare Brötchen zu backen die sogar noch phantastisch schmecken.

Brötchen-Mohn

Da ich bei Instagram ein paar Mal nach dem Rezept gefragt wurde unterbreche ich dafür kurz mal meine Blogpause und teile das Rezept und die Zubereitungsweise mit euch.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

600g Mehl (kann man gut mischen zb. nehme ich im Moment immer 100 g Dinkelvollkorn, 100 g Weizenvollkorn und 400 g Weizenmehl)
1/2 Würfel frische Hefe
2-3 TL Salz
eine Prise Zucker
etwas Brotgewürz (ich nehme das von Brecht)
1 EL Olivenöl
300-350 ml laufwarmes Wasser (abhängig von der Mehlauswahl – Vollkornmehl braucht 350 ml Wasser, meine Mischung nur 300 ml)
Nach Belieben Blaumohn, Sonnenblumenkerne etc.
Zubereitung:

Die Hefe in eine größere Schüssel bröseln, das Salz hinzufügen. Nun die Schüssel ein wenig hin- und herschwenken. Dabei verflüssigt sich die Hefe komplett.
Ist das passiert fügt man die Prise Zucker, das Olivenöl und das lauwarme Wasser hinzu.
Nun diese Mischung zu dem abgewogenen Mehl geben und 5-6 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Da bin ich dann immer froh dass meine tolle Küchenhilfe das übernimmt !

Es gibt nun zwei Optionen.

Man kann diesen Teig am Vorabend zubereiten und lässt den Teig dann über Nacht im Kühlschrank ganz in Ruhe gehen. Er nimmt dann das doppelte Volumen an.
Am Morgen entnimmt man den Teig aus der Schüssel und knetet ihn noch einmal sehr sehr kurz durch.

Da ab hier die Arbeitsschritte wieder übereinstimmen erkläre ich kurz die zweite Variante.
Hier lässt man den fertig gekneteten Teig im Backofen bei knapp 50 Grad ca. 1 Stunde gehen, auch hier verdoppelt der Teig sein Volumen.
Aus der Schüssel nehmen und kurz durchkneten.

Den Backofen bei Umluft auf 220 Grad aufheizen, bitte zum Aufheizen schon auf die unterste Schiene eine Auflaufform auf einem Backblech geben und mit aufheizen.

Nun teile ich den Teig in acht möglichst gleich große Teiglinge auf und forme daraus Brötchen. Diese legt man auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schneidet die Brötchen an der Oberseite mit einem Messer längs ein.

Brötchen-Rohlinge
Damit die Brötchen beim Backen braun und knusprig werden bepinselt man sie nun mit Wasser. Man kann sie so eingepinselt nun auch nach Belieben die Brötchen in Mohn oder Sonnenblumenkernen etc. wälzen.
Die Brötchen müssen nicht nochmal gehen.
Bevor die Brötchen in den Backofen kommen bitte ca 300 -400 ml Wasser aufkochen und kochend bereithalten. Das Blech mit den Brötchen auf die mittlere Schiene in den Backofen geben und danach sofort das kochende Wasser in die Auflaufform im Backofen geben. (Bitte niemals einfach unten auf den Boden des Backofens geben oder einfach auf das Blech, die Beschichtung kann darunter leiden.)
Schnell die Backofentür schließen und die Brötchen ca. 13-15 Minuten backen, dabei immer wieder mal gucken, denn bei mir geraten die Brötchen leider nie genau gleich groß und die kleinsten Brötchen sind immer etwas früher fertig und werden bei der vollen Zeit zu dunkel. Ob die Brötchen gut sind bekommt man prima über den „Klopftest“ heraus, einfach mal auf den Boden des Brötchens klopfen, es muss schön hohl klingen, dann ist das Brötchen gut.

Die Brötchen nun aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen !

Lasst sie euch schmecken ! Die Brötchen sind optisch kaum noch von denen aus der Bäckerei zu unterscheiden, geschmacklich schlagen sie diese um Längen !

Herzlich bedanken möchte ich mich bei klassekleckse und seemownay ,  bei denen ich diese Variante des Brötchenbackens entdeckt und lieben gelernt habe !

Eure Sprotte

Brötchen

Edit:

Inzwischen habe ich aus dem gleichen Teig auch schon mehrmals ein Brot gebacken, das klappt genau so hervorragend ! Die Unterschiede zu den Brötchen – ich verwende für das Brot einen ganzen Würfel Hefe und außerdem, weil die Familie Mohnbrot so gerne mag kommt bei mir immer noch eine Handvoll Mohn in den Teig und nach dem Einpinseln mit Wasser auch auf den Brotrohling. Das Brot bleibt etwas länger im Backofen, ich gebe ihm 25 Minuten Zeit. Nach 10 Minuten Backzeit reduziere ich die Temperatur außerdem auf 200 Grad. Sehr lecker !

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Blogpause

Wie ihr ja schon gemerkt habt herrscht hier zur Zeit Sendepause.

Ich weiß, das ist für ein Weblog pures Gift, es ist quasi tot. Aber ich kann es nicht ändern, es ist ja hauptsächlich mein Nähblog und soll es auch bleiben. Nur bin ich durch unseren Umzug und weitere Veränderungen zur Zeit so beschäftigt dass ich gar nicht zum Nähen und noch weniger zum bloggen komme. Das tut mir leid !

Ab August gibt es wieder eine Veränderung in meinem Zeitmanagement und ich werde hoffentlich nähtechnisch wieder durchstarten, es liegt wirklich noch genug auf Halde.

Ich würde mich also sehr freuen wenn ihr mir gewogen bleibt und hier ab August wieder häufiger vorbeischaut !
Bis dahin werde ich auch mein Blogdesign etwas ändern und refreshen.

Bis bald !

Eure blogabstinente Nähsprotte

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Wer hat Erfahrungen mit einem eBook-Reader ?

Huhhuuuuu, ich mal wieder kurz aus der Streß-Versenkung.

Ich habe euch nicht vergessen, weiß aber gerade nicht wo mir der Kopf steht und finde keine Zeit, Ruhe und Muße zum Nähen oder Bloggen. Schade !

Jetzt mag ich euch aber mal um Hilfe bitten !
Wer von euch nutzt denn schon einen ebook-Reader ?  Ich liebäugle schon seit Längerem mit so einem Gerät, immer wenn ich wegfahre und gerade einen dicken Schinken am Wickel habe. Am besten schon fast durch und ich muss ihn nun mitschleppen und vielleicht sogar noch Nachschub.

Wie einfach wäre es da, sich einfach das Buch als ebook zu holen, gleich noch ein weiteres als Folgebuch. Und dann nur den leichten eBook-Reader mitnehmen müssen.

Ich würde mich also riesig freuen wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet und meinen Findungsprozess vielleicht beschleunigt.

Folgendes Gerät ist mein derzeitiger Favorit:

Den Kindle Paperwhite, beleuchtet mit superlangen Akkulaufzeiten trotz Beleuchtung. (Auch der Weihnachtsmann darf dem Link mal folgen und gucken ;o) )

Grübel, grübel……
Ich freue mich auf eure hoffentlich zahlreichen Kommentare !

Nun muss ich leider erst einmal wieder in meiner Versenkung verschwinden, wir ziehen bald um und es gilt noch viel vorzubereiten. Püha….

Eure Sprotti

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Etui für Pflaster

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Vor einiger Zeit war mein gekauftes Pflaster-Etui zerbröselt und so lief ich mit einem unguten Gefühl ohne Pflaster in der Handtasche herum. Und wie soll es auch anders sein, prompt wurde für ein aufgeschlagenes Knie oder einen Schnitt am Finger ein Pflaster gebraucht.

Als das nun gestern wieder einmal der Fall war und nur ein Taschentuch statt Pflaster im Angebot war, hatte ich genug.

Also habe ich mich gestern kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt, ein bisschen ausgemessen, zugeschnitten und genäht. Meine Kam-Snap Zange kam auch mal wieder zum Einsatz und fertig war es- mein kleines Pflaster-Etui für die Handtasche. Das hat nun gut ausgestattet seinen Dienst angetreten und mir bewiesen – ich kann noch nähen !

Liebe Grüsse von eurer abstinenten Sprotte

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Kuchenduft im Hause Sprotti

Heute war bei uns Backtag und es herbstelt schon gewaltig ! Ein leckerer bodenloser Käsekuchen mit Birnen und Johannisbeeren ist entstanden ! Schade, dass ihr ihn nicht riechen könnt !

Liebe Grüße

Eure Sprotte

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Sprottis Mittag

Heute gab es bei mir selbstgemachten Matjessalat ! Hmmmm, lecker !

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