Gepardenkostüm für Kinder – bereits verkauft

-DAS SET IST VERKAUFT-

Da jetzt wieder die Faschings oder Karnevalszeit beginnt, stelle ich hier das beliebte Gepardenkostüm ein, das ich für meine Tochter zum Fasching genäht habe.

Es besteht aus einer Hose mit verstellbarem Bund, einem als Hoodie genähtem Oberteil (die Kapuze hat süße Gepardenohren und eine geräumige kuschelige Bauchtasche) und einem als Gürtel zu kletternder Gepardenschwanz, der so auch einfach mal abgenommen werden kann, wenn man sich hinsetzen möchte.

Das Set ist in Größe 116 genäht und wurde einmal getragen. Es ist wie neu.

Der Preis für das Set beträgt 59,95€ zuzüglich Versand, Bezahlung per PayPal.
Bei Interesse einfach ein Mail an mich unter naehsprotte@gmx.de. 

 

 

Geparden-Hoodie und Hose mit verstellbarem Gummizug

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Buchvorstellung „Italien vegetarisch“

Ich bin kochbuchsüchtig ! Im Herbst dieses Jahres fiel mir bei meinem Bücherstreifzug wieder einmal ein vielversprechendes Buch in die Hände und ich bin so begeistert davon, dass ich es euch vorstellen und ans Herz legen möchte.

Zwar sind die Rezepte auf vegetarischer Basis erstellt, doch die meisten Rezepte lassen sich einfach veganisieren oder sind sogar vegan.
Es ist authentische italienische Küche, weit jenseits von der Mainstream Pizza-Pasta-Schiene, die der italienischen Küche sowieso Unrecht tut, denn da gibt es noch so viel mehr.

Das Buch von Claudio Del Principe ist im Verlag Brandstätter erschienen.

(Wenn ihr auf das Buchbild klickt, folgt ihr einem affiliate Link zu Amazon, hier könnt ihr einen umfangreichen Blick in das Buch werfen. Unbedingt mal machen, dann seht ihr wie das Buch aufgemacht ist.)

Es finden sich im Inhaltsverzeichnis, gegliedert nach Jahreszeiten (primavera, estate, autunno, inverno e sepre), dann die Untergliederung nach Antipasti, Pane & Pizza, Suppen, Salate und Gemüse, Pasta, Polenta & Reis und Süsses.
Hier gewinnt man schnell einen Überblick über die Vielfalt der dargebotenen Rezepte.

Eingedeutschte Namen der Gerichte machen neugierig, denn wenn man das Rezept „Verheiratete Kartoffeln“ liest, kann man sich darunter ja erst einmal nicht so sehr viel vorstellen – es ist ein sehr leckerer simpel zubereiteter Kartoffelauflauf.

Im Register findet man alle Gerichte dann noch einmal alphabetisch sortiert, zusätzlich nach Hauptzutaten geordnet und im Glossar sind wunderbar die wichtigsten Zutaten erklärt, denn längst nicht alle sind uns geläufig und leider manchmal auch nur schwer zu bekommen. (Dann findet sich aber auch gleich ein Beispiel wie man diese Zutat adäquat ersetzen kann, ohne dass der Gesamteindruck des Gerichtes zu sehr verfälscht wird)

Eines unserer Lieblingsrezepte ist eindeutig das Rezept der Minestrone, und ich möchte hier einmal den einleitenden Text des Autors wiedergeben, damit ihr seht, mit wieviel Herzblut dieses Buch gemacht wurde.

„Minestrone ist der Archetyp, das Rückgrat oder die DNS der italienischen Küche, die auf den regionalen, saisonalen Zutaten beruht, die man im eigenen Garten gezogen hat. Wer konnte, wertete sie früher mit Pasta oder Reis auf. Aber auch pur, nur mit Gemüse, ist sie für mich eine der besten Suppen überhaupt.“

Das kann ich absolut unterschreiben, wer einmal diese Minestrone zubereitet hat, wird nie wieder eine andere Gemüsesuppe mögen, die als Grundlage Fertigbrühe hat. Es ist eine ganz andere Herangehensweise, als  bei unseren deutschen Suppen, und darin liegt das Geheimnis.

Völlig fremd war mir die Dinkelsuppe (Zuppa di farro) mit geröstetem Brot, die wirklich ein Gedicht ist, und gerade für Veganer eine super Proteinquelle ist. Auch diese Suppe ist in der ganzen Familie ein absoluter Favorit, wie überhaupt alle Gerichte, die ich bis jetzt aus dem Buch gekocht habe, sogar bei meinen sehr kritischen Kindern gut angekommen ist.

Zu jedem Rezept gibt es wie gesagt eine Einleitung oder sogar Tipps, außerdem eine Getränkeempfehlung (allerdings diese nur für Erwachsene, da meist Wein, oder ab und zu mal Bier)

Bei der Zubereitung höre ich momentan immer das Album Bar Della Rabbia [New Edition] von Alessandro Mannarino, herrlich !

Dieses Buch ist also ein geeignetes Mittel akuter Italiensehnsucht zu begegnen, die bei mir häufiger man aufflammt !

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Ein Dreickstuch muß her !

Nachdem ich mir hier dieses Dreieckstuch gekauft habe und häufiger in den sozialen Netzwerken sah, dass fleißig aus kuscheligen Stoffen selbst Dreieckstücher fabriziert wurden, entschloß ich mich nun auch ein Selfmadetuch zu nähen. Denn meine Tochter sollte auch so ein wunderbar kuscheliges Tuch ihr eigen nennen.

Kurzerhand habe ich mir bei Mirarostock, meinem momentanen Lieblingsshop, den Viskosestrickstoff „Yaren“ von Swafing gekauft. Leider ist er bei Mira bereits ausverkauft, aber in anderen Onlineshops noch zu haben! Er ist wirklich wunderbar weich und kuschelig, perfekt für ein Dreieckstuch.
Insgesamt habe ich mir 1,50m Länge bestellt, der Stoff liegt auch genau so breit. So konnte ich das Quadrat einfach diagonal zerteilen und hatte zwei schöne Dreiecke.
Der Farbton nennt sich Burgundy, es ist ein erdiger Rotton, der sich leider schwer fotografisch einfangen lässt. Der Farbton wird auf den letzten beiden Bildern besser wiedergegeben.

Da ich nur eines brauchte, ging das zweite Dreieck gleich an eine erfreute Abnehmerin, die auch ein Tuch daraus machen wollte.

Also habe ich in meine Overlock ein neonfarbenes Garn eingefädelt (leider gab es das nicht als Bauschgarn, das wäre noch effektvoller gewesen) und habe den Stoffrand abgekettelt.
Das ist mal ein flott erledigtes Nähprojekt!

Leider hatte ich kein Probestück, auf dem ich das mal probieren konnte. So hat sich der Stoff nun an der Diagonalkante etwas gewellt, da hätte ich wirklich zum ersten Mal an der Differentialeinstellung etwas ändern müssen. Und bei zwei Ecken mochte meine Maschine den Stoff nicht transportieren, dass die Naht da etwas dicker geworden ist. Nachdem ich den Füßchendruck verändert hatte, lief aber alles super.

Alles in allem finde ich, das gute Stück kann sich trotzdem sehen lassen und wird den Hals der Tochter trendy warm halten.

Ihr seht also, das eine oder andere nähe ich wieder, ich muß nur mal wieder häufiger posten ! Hiermit bin ich auf jeden Fall bei Janas AfterworkSewing dabei.

Habt ihr euch auch schon ein tolles Dreieckstuch gemacht ?

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Nähtipps für das Nähen mit der Overlock

Ich habe ja eine ganze Weile nicht genäht und war wirklich froh, gerade in der Anfangszeit nicht nur die Anleitung meiner Overlock zu haben, sondern auch ein Buch an meiner Seite, dass mir noch einmal gut visualisiert zeigt, worauf es beim Overlocken ankommt.

Warum habe ich bloß das Vorgängerbuch verkauft (das hatte ich ja damals auch schon empfohlen), nun ja, zum Glück wurde es ja neu aufgelegt. Jetzt bleibt es fest in meiner Bibliothek, basta.

In dem Buch werden die verschiedenen Nähte werden vorgestellt, es wird aufgezeigt welche Probleme bei der Naht auftreten können und wie man erkennt, was das Problem ist. Denn größtenteils sind Probleme bei der Naht in der Fadenspannung wiederzufinden und wie ich bei mir oftmals merke, sitzt das Problem häufig vor der Maschine.
Wenn man dann weiß, welche Fadenspannung korrigiert werden muß, kann man sich schnell zu einer tollen Naht verhelfen.

Es wird gezeigt wie man eine Overlocknaht sichert, wie man sie notfalls einfach wieder auftrennt und was es sonst noch für Tricks gibt, wenn man zum Beispiel kniffelige Kurven oder Ecken zu nähen hat.
Um mit seiner Overlock zu einem Auf-Du-und-Du-Status zu kommen, findet man auch noch einige einfache Anleitungen für kleine Nähprojekte.

Overlocken ist kein Hexenwerk, das wird einem in diesem Buch sehr deutlich gemacht und ich kann es uneingeschränkt für Anfänger und Wiedereinsteiger wie mich empfehlen !

 

In diesem Post ist ein affiliate Link enthalten
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Überarbeitetes Rezept: Veganer Zwiebelkuchen

Veganer Zwiebelkuchen reloaded!

Endlich komme ich dazu mal mein optimiertes Rezept für den veganen Zwiebelkuchen zu posten, rechtzeitig zur entsprechenden Zeit.
Wir freuen uns immer schon das ganze Jahr darauf, auch wenn das heißt der Sommer ist fast zu Ende und der Herbst naht. Ein wenig Wehmut ist immer dabei.

Damit es sich lohnt, habe ich als Grundlage Pizzateig für zwei Bleche gemacht. Die Menge ist also auf zwei Bleche abgestimmt.

Also bitte Pizzateig (1 kg Mehl) für zwei Bleche vorbereiten. Ich denke dafür braucht ihr kein Rezept, denn für einen guten italienischen Pizzateig braucht es nur Mehl, Olivenöl, Wasser, etwas Zucker und Salz.
Nun  aber zum eigentlichen, dem Zwiebelkuchen.

Ihr braucht folgende Zutaten:
(Da das Gericht mit den Zutaten steht und fällt, habe ich die Produkte, die ich nutze verlinkt, so dass ihr schauen könnt, was ich benutze.
Das ist keine bezahlte Werbung und sind keine affiliate Links, ich habe davon nichts, möchte nur dass ihr schauen könnt, was es für Produkte sind.)

2 Pakete Tukan Räuchertofu mit Sesam und Mandeln (schmeckt sogar pur grandios)
6 große Gemüsezwiebeln
Salz, Pfeffer

1 Paket Oatly Hafersahne Cuisine
1 Paket Seidentofu
Hefeflocken, nach Geschmack, ich schwöre auf die von Vitam
2 EL Eiersatz , nach Anleitung vorbereiten und einrühren
Muskatnuss, frisch gerieben
Salz, Pfeffer nach Gusto

Den Hefeteig vorbereiten.
Den Räuchertofu in kleine Würfeln schneiden und scharf anbraten, bis er richtig knusprig ist.
Die Gemüsezwiebeln in Ringe schneiden und in etwas Öl anbraten bis sie glasig sind.
Den gegangenen Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Hafersahne, sie ist schon sehr dickflüssig und sämig, in den Mixer füllen und den Inhalt eines Paketes Seidentofu hinzufügen. VeggEgg als Ersatz für Ei hinzufügen.
Hefeflocken einstreuen, sie sorgen für den leicht käsigen Geschmack. Ich nehme so zwei bis drei Esslöffel voll.
Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen, ich überwürze die Sauce immer leicht, dafür würze ich die Zwiebeln gar nicht mehr.
Alles gut mixen damit es zu einer homogenen, sämigen Flüssigkeit wird.

Die Zwiebeln auf dem ausgerollten Teig verteilen. Nun den gebratenen Räuchertofu darüberstreuen und mit der Creme begießen, den Zwiegelkuchen bei 230 Grad Umluft backen, bis der Teig aufgegangen ist und alles anfängt zu bräunen.

Der Zwiebelkuchen hat sehr gut geschmeckt, er schmeckt sogar am zweiten Tag noch aufgebacken sehr lecker, und wurde von uns stilecht mit einem Glas Federweißer genossen.

Viel Spaß beim Nachbacken !
Habt ihr schon einmal Rezepte freestyle veganisiert und was für Erfahrungen habt ihr damit gemacht ?

Eure Sprotte

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Cosmic Party – Ich durfte probenähen

Cosmic Party

©Johanna Fritz

 Es ist eine Premiere !

Ich war total erstaunt als Johanna von Johanna Fritz Design mich fragte ob ich Lust hätte aus ihrem ersten selbstdesignten Stoff ein Beispiel für sie zu nähen.
Also Achtung, dies ist ein Werbeposting !

Im Moment bin ich ja nicht gerade diejenige mit dem megagroßen Output.
Aber gut, wenn ich etwas nähe dann etwas mit Qualität (so, jetzt schalte ich den Eigenlobmodus aus).

Sie schickte mir ein Bild von den Stoffen.
Was soll ich sagen ? Es gab es kein Halten mehr !!!!
Also habe ich mich gerne bereit erklärt ihren Swafing-Stoff zu vernähen.
Schon lange bin ich ein absoluter Fan von Johannas Designs und Zeichnungen, schaut mal bei ihr auf der Seite oder bei Instagram !
So bekam ich kurze Zeit später ihren dunkelblauen Cosmic Party Stoff und einen hellblauen Kombistoff mit Planeten zugeschickt.

Hieraus entstand dann in Rekordzeit ein Raglanshirt für meinen kleinen Sohn, der sich wie Bolle über die tollen Motive auf dem Stoff gefreut hat. Denn wer braucht da noch ein Bilderbuch, wenn man so tolle Motive auf dem Shirt hat.
Ich liebe Raglanschnitte, weil man bei diesen Schnitten wunderbar zwei Stoffe miteinander kombinieren kann.  Als Passer habe ich dann noch gelben Bündchenstoff in meinen Vorräten gefunden und so konnte es losgehen.

Zuerst musste alles zugeschnitten werden:

Zuschneiden

Das ist ja wie ich finde immer das Schlimmste, dann kam die Kür.

Das vollendete Werk sieht dann so aus:

Fertiges Shirt
Der Stoff ist echt ein Träumchen ! Als ich es meinem Sohn zeigte gab es kein Halten mehr. Sofort wollte er es anziehen und auch nicht mehr ausziehen.

Das traf sich sehr gut, denn Johanna bat mich für Produktbeispiele um ein paar schöne Fotos. Die Sonne schien, also nix wie raus und Fotos machen.

Frontback

Es hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und ich stehe für weitere Aufträge zur Verfügung !

Ihr könnt Johannas Werke und wunderbaren Zeichnungen auch bei Instagram anschauen und bekommt dort auch alle News mit.

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Pssssst ! Bald gibt es ganz tollen Stoff…..

….. den ich schon mal unter die Nadel nehmen durfte. Und nächste Woche darf ich euch dann auch mein Nähbeispiel mit diesen tollen Stoffen von Johanna Fritz zeigen !

Rocketman vor Cosmic Party

sneak preview

Also bis bald,

eure Sprotte!

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Vegan ? Das könnte ich nicht !!! Das höre ich ständig, doch…..

….ist es wirklich so schwer sich vegan zu ernähren ?

Nein, ich finde nicht, dass es schwer ist.
Gut, es funktioniert nur wenn man sich mit Kopf und Herz dafür entschieden hat.
Sich also dafür entschieden hat keine tierischen Produkte mehr zu sich nehmen.
Ich werde sehr oft darauf angesprochen, eigentlich sogar immer wenn ich signalisiere dass ich mich vegan ernähre.
Meist erklärt mir mein Gegenüber recht schnell ungefragt, warum er/sie sich nicht vegan/vegetarisch ernährt. Für mich fühlt sich das dann oft an wie eine Rechtfertigungspflicht, der sich meine Gesprächspartner unterworfen fühlen, ein scheinbar automatisch schlechtes Gewissen weil die meisten eben doch wissen was konventionelle und leider oft auch Biofleischerzeugung (was für ein Wort) für die Tiere bedeutet. Und doch ist es nicht so, dass ich mich jetzt als besserer Mensch fühle, nur weil ich mich vegan ernähre. Ich sage immer, ich habe anscheinend einfach ein besseres Gewissen und in der Tat, wenn der nächste Fleisch-/ Ei-/ Milchskandal durch die Medienlandschaft wütet, bin ich doppelt froh dass ich das alles nicht mehr esse und trinke.
Klar, wenn dann mutmaßlich irgendwelche EHEC-Keime auf Salatgurken, Salat oder sonstigem Gemüse herumlungern, bin auch ich fällig. Aber ich bin niemand der andere zu einer veganen Ernährung erziehen will.

Wer meine früheren Blogbeiträge gelesen hat weiß, dass ich über die „Vegan for fit-Challenge“ auf die vegane Ernährung gekommen bin. Schon vor längerer Zeit merkte ich, dass sich beim Wiegen der Wert der Waagenanzeige kontinuierlich nach oben änderte und als ich schließlich ein für mich inakzeptables Gewicht erreichte spürte ich, dass ich nur mit einer Ernährungsumstellung und einer gesteigerten sportlichen Aktivität auf den für mich richtigen Weg komme.
Seitdem also ernähre ich mich vegan, bin damit glücklich und habe in der ganzen Zeit wohl nur zweimal „unvegan“ gegessen. Das dann auch eher unfreiwillig, nämlich plötzlich war Käse auf der bestellten Pizza. Ich habe also einfach mal probiert und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich das nicht brauche. Nein, sogar nicht einmal mehr mag und dass es mir auch schwer im Magen liegt.

Ich konnte sehr schnell an allen früheren Verlockungen ohne Bedauern vorbeigehen.
Das AHA-Erlebnis hatte ich schon ganz am Anfang in der Vegan-for-fit-Challenge, ich berichtete bereits davon, als ich bei einem Bäcker vorbeilief und den Duft frisch gebackenener Waffeln erschnupperte. Da lief mir früher immer sofort das Wasser im Mund zusammen, aber überraschenderweise war das vorbei. Und so ging es auch weiter, keine Wurstbude, keine Jahrmarktstand mit Burgunderschinken etc. konnte mich hinter dem Ofen hervorlocken. Ich erkläre es mir so, dass ich anscheinend einfach so gut mit der veganen Ernährung klarkomme und deshalb keinen Mangel leide; dass ich da so leckere Sachen esse und so überhaupt kein Janker auf etwas unveganes aufkommt.
Auch wenn der Rest der Familie sich ein Baguette mit Schinken und überbacken mit Mozzarella macht und vor meinen Augen futtert – es kratzt mich gar nicht. Ich bin noch kein einziges Mal in der Zeit in Versuchung gekommen.

Veganer Croque, ganz ohne Käse und so lecker

Veganer Croque, ganz ohne Käse und so lecker

Dabei hatte ich mir das ja immer offen gelassen für die Zeit nach der Challenge, wieder vegetarisch zu essen. Sollte der Appetit auf Käse zurückkehren, oder gar auf andere Milchprodukte, ich würde sie wieder essen. Denn Käse habe ich früher so gerne gegessen, dass es mich wirklich wundert wie einfach ich heute so an der Käsetheke vorbeispazieren kann.

Vermutlich ist es so: Wenn mir jemand verbieten würde tierische Produkte zu essen, hätte ich sicherlich viel größere Probleme damit vegan zu bleiben. Da es aber meine eigene Entscheidung ist, ich also keine Produkte tierischen Ursprungs mehr essen MÖCHTE, fällt es mir auch nicht schwer das zu leben. Es ist für mich ganz normal.
Und das ist auch wirklich meine ganz ehrliche und reine Empfehlung. Wer mit dem Gedanken spielt seine Ernährung umzustellen und sich vegan zu ernähren, sollte es wirklich wollen. Ein halbherziges „Ich probiere es mal weil ich es muss“ wird meiner Meinung nach nicht funktionieren. Sehr schnell kommen die ersten Gelüste auf nichtvegane Nahrungsmittel und das war es dann. Wenn, dann solltet ihr euch einfach sagen dass ihr es jetzt mal probieren WOLLT !
Und wenn man, und das ist die Grundvoraussetzung, immer darauf achtet dass man seinen Körper mit allen wichtigen und notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen, Protein, etc. versorgt, wird man sehr schnell merken wie gut diese Ernährung dem Körper tut.

Bauernfrühstück ohne Ei

Bauernfrühstück ohne Ei

Ende 2013 habe ich dann noch mit dem Laufen angefangen und mit Feuereifer auf den ersten Halbmarathon trainiert. Ich bin dann im September 2014 den Kiellauf mitgelaufen. Durch die vegane Ernährung und das umfangreiche Ausdauertraining habe ich gute 10 Kilo Gewicht verloren und schaffe es ohne Probleme, das Gewicht schon seit Monaten zu halten. Im intensiven Lauftraining hatte ich sogar eher schon das Problem, dass ich zuviel Gewicht verlor und mir wieder Gewicht anfuttern musste. Das ist mit vollwertiger veganer Ernährung aber gar nicht so einfach. Deshalb mache ich auch gerne mal etwas aus der süßen Ecke:

Haselnuss-Kastanien-Torte

Haselnuss-Kastanien-Torte

Vegane Beriner

Vegane Berliner

Einmal im Jahr gehe ich zum Arzt und lasse die wichtigsten Werte überprüfen. Einfach um sicherzugehen, dass ich meinen Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorge. Einzig und allein Vitamin B12 muss ich substituieren, also ergänzen, dafür gibt es vegane Nahrungsergänzungsmittel. Damit habe ich kein Problem, es geht mir gut damit.

Ich bin nun aber keine aggressive Verfechterin der veganen Ernährung. Jeder sollte es selbst wissen was für ihn das Beste ist. Dennoch, in meinem Umfeld schwenken gerade viele aus gesundheitlichen Gründen auf eine vegane Ernährung um, weil sie zum Beispiel Probleme mit ihren Blutwerten haben, Milch nicht vertragen und einen erhöhten Cholesterin- oder Purinwert haben oder einfach mit Übergewicht zu kämpfen haben und merken, dass eine Diät sie nicht weiterbringt. Auch alljenen wurde klar, dass nur eine bewusste Ernährungsumstellung, die auch auf Dauer durchgehalten wird, Abhilfe schaffen kann.

Und alle, mit denen ich mich bislang über das Thema unterhalten habe versuche ich mitzugeben, dass sie auf jeden Fall einfach mal versuchen sollten ihren Fleischkonsum deutlich zu reduzieren. Es reicht vielleicht doch auch, nur einmal in der Woche Fleisch zu essen wenn man nicht darauf verzichten kann und will. Man sollte dann nur darauf achten dass das Fleisch aus artgerechter Haltung und von einem biozertifizierten Betrieb kommt. Da man dann weiß, dass das Fleisch nicht mit Medikamenten oder Hormonen versetzt ist und die Tiere kein unnötiges Leid erleiden mussten, schmerzt es auch nicht so dass so ein Fleisch deutlich teuerer ist als das aus konventioneller Tierhaltung gewonnene Fleisch. Ich hoffe dann immer, dass ich einen Denkanstoss gegeben habe ohne zu sehr den erhobenen Zeigefinger gezeigt zu haben.

Noch ein positiver Aspekt ist mit der veganen Ernährung gekommen:
Wir bereiten nahezu alle Speisen frisch zu, kaufen keine Convenienceprodukte mehr. Das ist zwar deutlich zeitaufwendiger, aber es schmeckt so viel besser und wir genießen auch die Zubereitung der Speisen schon als das was sie ist,  gemeinsam verbrachte Zeit in der man zusammensitzt, sich unterhält und sich schon auf die leckere Mahlzeit freut.
Klar, dass geht auch nicht immer und so manches Mal erledigen ich oder mein Mann die Zubereitung einer Mahlzeit alleine. Die Handgriffe sitzen und so ist es dann doch schnell erledigt, auch wenn man noch Gemüse schneiden muss. Im Nu ist mit einer Dose Schältomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Gewürzen ein wunderbares Tomatensugo entstanden, dass einfach herrlich zu Nudeln schmeckt. Da braucht man keine bunte Tüte voller Gewürze und Geschmacksverstärkern, zu der man als einzige Tätigkeit nur noch Wasser kippen muss.

Pad Thai

Pad Thai

Puh, nun ist mein Beitrag wieder sehr lang geworden. Ich hoffe trotzdem dass ich euch inspirieren und zum Nachdenken anregen konnte. Wenn ihr Fragen habt könnt ihr mich gerne kontaktieren.
Habt ihr bereits ganz ähnliche Erfahrungen gemacht ? Habt ihr euch zu einer Veränderung der Ernährungsgewohnheiten entschlossen ?

Eure Sprotte

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Winterzeit – Zeit für heißen Fliederbeersaft

Freue ich mich im Spätfrühling über die Blüten des Fliederbeerstrauchs, mache ich daraus doch zu gerne Sirup und nutze diesen dann über den Sommer für den allseits bekannten HUGO, oder genieße ihn einfach mit Wasser verdünnt, so bin ich im Winter heilfroh dass noch ein paar Blüten an den Sträuchern geblieben sind und zu Fliederbeeren wurden, aus denen man nun leckeren Fliederbeersaft gewinnen kann.

Zugegeben, ich habe lange keine Fliederbeeren mehr gepflückt und daraus Saft gemacht.
Nein, es gibt tollen Bio-Fliederbeeren(mutter)saft zu kaufen, den ich jetzt verwende.

Dann geht es auch ganz flott:

Man nehme Fliederbeeren-Muttersaft (südlich der Elbe wohl eher als Holundersaft bekannt).Muttersaft ist hochkonzentrierter Saft. Diesen verdünne man im Verhältnis 1:1 mit Wasser. Alle die sich erst einmal herantasten wollen, mischen lieber erst mal im Verhältnis 1:2.
Den gestreckten Saft erhitzt man dann in einem Topf, er muss aber nicht zum kochen gebracht werden.
Nun gibt es mehrere Varianten:

Variante 1:
Einfach nur nach Belieben Honig/Agavendicksaft /Rohrohrzucker hinzufügen. Der Saft ist ganz schön sauer, nach Belieben dosieren und möglichst heiß genießen.

Variante 2:
Anstatt des Wassers fügt man zu dem Muttersaft frisch gepressten Orangensaft, eine Zimtstange, 3-4 Nelken und nach Belieben Honig/Agavendicksaft/Rohrohrzucker.
Dies lässt man nun in einem Topf einmal kurz aufkochen, reduziert dann die Hitze und lässt den Saft nun, damit die Gewürze ihr Aroma entfalten können, ca. 15-20 Minuten bei kleiner Hitze ziehen.

Die Variante 2 kommt bei mir hauptsächlich zur Weihnachtszeit zum Einsatz, schmeckt sie doch wunderbar nach Weihnachtsmarkt.

Fliederbeersaft enthält viel Vitamin C. Wenn man den Saft trinkt, kann man sich das substituieren von Vitamin C sparen.

Probiert es einfach aus und denkt daran, der Muttersaft ist im Urzustand extrem sauer ! Also nicht mit dem Zucker geizen ;o)

Was sind denn eure Lieblingsgetränke in der Winterzeit?

Eine schöne Adventszeit wünscht euch

Sprotti

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Endlich wieder mal was Genähtes…..

Hallo Welt,

ich komme einfach nicht dazu zu bloggen! Es ist ja gar nicht so dass ich nun gar nix mehr nähe!
So ein paar Taschen zwischendurch, zum Fasching auf den letzten Drücker ein Kostüm und nun ein Kleid, dessen zugeschnittene Teile fast 2 Jahre darauf gewartet haben vernäht zu werden ! Endlich habe ich mich aufgerafft und es fertiggestellt.
Bevor Döchting nachher gar nicht mehr hineinpasst!

Schaut mal!

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Es ist nach einem Schnittmuster von MiouMiou entstanden und es gefällt uns sehr ! Bald zeige ich euch auch die anderen genähten Sachen !

Eure Nähsprotte

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