Holunderblütensirup

Und schon wieder ein Blogpost in meiner Pause, aber ich wurde erneut um ein Rezept gebeten. Also hüpf ich hier nochmal kurz rein.

Holunderblüten

Nachdem ich bei der lieben Regine (Blog allesausserwoehnlich) letzthin die restlichen Hollerblüten pflücken durfte und von ihr netterweise auch gleich ein Rezept für Holunderblütensirup bekommen habe, kam ich nicht mehr umhin nun auch endlich mal so leckeren Sirup zuzubereiten.

Hmmmm ist der lecker ! Es sind zwar nur zwei Liter geworden, aber für den Anfang reicht das auch völlig !

Ihr braucht dafür einen ganzen Schwung der Blütendolden,
(ich hatte eine halbvolle Aufbewahrungsbox vom Möbelschweden)
3 l Wasser
1 kg Zucker
6 Biozitronen
1 Päckchen Zitronensäure

Die Blüten vorsichtig auf Bewohner durchsuchen und diese entfernen
oder die Blüten vorsichtig ausklopfen und die dicken grünen Stiele entfernen.
Die Zitronen in Scheiben zerschneiden.
Nun das Wasser mit dem Zucker und den Zitronenscheiben aufkochen bis der Zucker aufgelöst ist, dann die Zitronensäure hinzufügen.

Den Topf vom Herd nehmen und soviele Blüten in die Flüssigkeit legen dass sie bis an die Oberfläche reichen (dann hat man auch gleich die ausreichende Menge Blüten)
Das war´s auch schon fast. Nun heißt es nur noch warten !

Holunderblütensud

Den Topf an einen kühlen Ort stellen und den Blütensud 24 – 48 Stunden ziehen lassen. Immer mal wieder umrühren.
Im Anschluss die Blüten vom Sud trennen, idealerweise den Sud einmal durch ein Seihtuch seihen, so bekommt man eine schöne klare Flüssigkeit.

Diese aufkochen und von 3 auf 2 Liter reduzieren und in Flaschen abfüllen.

Da ich dieses Rezept ja auch zum ersten Mal ausprobiert habe, kann ich euch nicht sagen wie lange der Sirup haltbar ist. Das Rezept enthält wesentlich weniger Zucker als alle anderen Rezepte die ich so gesehen habe, das könnte natürlich die Haltbarkeit etwas beeinflussen.
Ich werde euch berichten, wobei ich vermute dass wir den Sirup schon vor Ablauf der Haltbarkeit verbraucht haben. Denn er schmeckt uns allen sehr gut und ist eben auch nicht so megasüß !

 

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Rezept – Superleckere Brötchen

In letzter Zeit bin ich unter die Dauerbäcker gegangen. Endlich habe ich es geschafft essbare Brötchen zu backen die sogar noch phantastisch schmecken.

Brötchen-Mohn

Da ich bei Instagram ein paar Mal nach dem Rezept gefragt wurde unterbreche ich dafür kurz mal meine Blogpause und teile das Rezept und die Zubereitungsweise mit euch.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

600g Mehl (kann man gut mischen zb. nehme ich im Moment immer 100 g Dinkelvollkorn, 100 g Weizenvollkorn und 400 g Weizenmehl)
1/2 Würfel frische Hefe
2-3 TL Salz
eine Prise Zucker
etwas Brotgewürz (ich nehme das von Brecht)
1 EL Olivenöl
300-350 ml laufwarmes Wasser (abhängig von der Mehlauswahl – Vollkornmehl braucht 350 ml Wasser, meine Mischung nur 300 ml)
Nach Belieben Blaumohn, Sonnenblumenkerne etc.
Zubereitung:

Die Hefe in eine größere Schüssel bröseln, das Salz hinzufügen. Nun die Schüssel ein wenig hin- und herschwenken. Dabei verflüssigt sich die Hefe komplett.
Ist das passiert fügt man die Prise Zucker, das Olivenöl und das lauwarme Wasser hinzu.
Nun diese Mischung zu dem abgewogenen Mehl geben und 5-6 Minuten lang zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Da bin ich dann immer froh dass meine tolle Küchenhilfe das übernimmt !

Es gibt nun zwei Optionen.

Man kann diesen Teig am Vorabend zubereiten und lässt den Teig dann über Nacht im Kühlschrank ganz in Ruhe gehen. Er nimmt dann das doppelte Volumen an.
Am Morgen entnimmt man den Teig aus der Schüssel und knetet ihn noch einmal sehr sehr kurz durch.

Da ab hier die Arbeitsschritte wieder übereinstimmen erkläre ich kurz die zweite Variante.
Hier lässt man den fertig gekneteten Teig im Backofen bei knapp 50 Grad ca. 1 Stunde gehen, auch hier verdoppelt der Teig sein Volumen.
Aus der Schüssel nehmen und kurz durchkneten.

Den Backofen bei Umluft auf 220 Grad aufheizen, bitte zum Aufheizen schon auf die unterste Schiene eine Auflaufform auf einem Backblech geben und mit aufheizen.

Nun teile ich den Teig in acht möglichst gleich große Teiglinge auf und forme daraus Brötchen. Diese legt man auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schneidet die Brötchen an der Oberseite mit einem Messer längs ein.

Brötchen-Rohlinge
Damit die Brötchen beim Backen braun und knusprig werden bepinselt man sie nun mit Wasser. Man kann sie so eingepinselt nun auch nach Belieben die Brötchen in Mohn oder Sonnenblumenkernen etc. wälzen.
Die Brötchen müssen nicht nochmal gehen.
Bevor die Brötchen in den Backofen kommen bitte ca 300 -400 ml Wasser aufkochen und kochend bereithalten. Das Blech mit den Brötchen auf die mittlere Schiene in den Backofen geben und danach sofort das kochende Wasser in die Auflaufform im Backofen geben. (Bitte niemals einfach unten auf den Boden des Backofens geben oder einfach auf das Blech, die Beschichtung kann darunter leiden.)
Schnell die Backofentür schließen und die Brötchen ca. 13-15 Minuten backen, dabei immer wieder mal gucken, denn bei mir geraten die Brötchen leider nie genau gleich groß und die kleinsten Brötchen sind immer etwas früher fertig und werden bei der vollen Zeit zu dunkel. Ob die Brötchen gut sind bekommt man prima über den „Klopftest“ heraus, einfach mal auf den Boden des Brötchens klopfen, es muss schön hohl klingen, dann ist das Brötchen gut.

Die Brötchen nun aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen !

Lasst sie euch schmecken ! Die Brötchen sind optisch kaum noch von denen aus der Bäckerei zu unterscheiden, geschmacklich schlagen sie diese um Längen !

Herzlich bedanken möchte ich mich bei klassekleckse und seemownay ,  bei denen ich diese Variante des Brötchenbackens entdeckt und lieben gelernt habe !

Eure Sprotte

Brötchen

Edit:

Inzwischen habe ich aus dem gleichen Teig auch schon mehrmals ein Brot gebacken, das klappt genau so hervorragend ! Die Unterschiede zu den Brötchen – ich verwende für das Brot einen ganzen Würfel Hefe und außerdem, weil die Familie Mohnbrot so gerne mag kommt bei mir immer noch eine Handvoll Mohn in den Teig und nach dem Einpinseln mit Wasser auch auf den Brotrohling. Das Brot bleibt etwas länger im Backofen, ich gebe ihm 25 Minuten Zeit. Nach 10 Minuten Backzeit reduziere ich die Temperatur außerdem auf 200 Grad. Sehr lecker !

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Blogpause

Wie ihr ja schon gemerkt habt herrscht hier zur Zeit Sendepause.

Ich weiß, das ist für ein Weblog pures Gift, es ist quasi tot. Aber ich kann es nicht ändern, es ist ja hauptsächlich mein Nähblog und soll es auch bleiben. Nur bin ich durch unseren Umzug und weitere Veränderungen zur Zeit so beschäftigt dass ich gar nicht zum Nähen und noch weniger zum bloggen komme. Das tut mir leid !

Ab August gibt es wieder eine Veränderung in meinem Zeitmanagement und ich werde hoffentlich nähtechnisch wieder durchstarten, es liegt wirklich noch genug auf Halde.

Ich würde mich also sehr freuen wenn ihr mir gewogen bleibt und hier ab August wieder häufiger vorbeischaut !
Bis dahin werde ich auch mein Blogdesign etwas ändern und refreshen.

Bis bald !

Eure blogabstinente Nähsprotte

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Wer hat Erfahrungen mit einem eBook-Reader ?

Huhhuuuuu, ich mal wieder kurz aus der Streß-Versenkung.

Ich habe euch nicht vergessen, weiß aber gerade nicht wo mir der Kopf steht und finde keine Zeit, Ruhe und Muße zum Nähen oder Bloggen. Schade !

Jetzt mag ich euch aber mal um Hilfe bitten !
Wer von euch nutzt denn schon einen ebook-Reader ?  Ich liebäugle schon seit Längerem mit so einem Gerät, immer wenn ich wegfahre und gerade einen dicken Schinken am Wickel habe. Am besten schon fast durch und ich muss ihn nun mitschleppen und vielleicht sogar noch Nachschub.

Wie einfach wäre es da, sich einfach das Buch als ebook zu holen, gleich noch ein weiteres als Folgebuch. Und dann nur den leichten eBook-Reader mitnehmen müssen.

Ich würde mich also riesig freuen wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen würdet und meinen Findungsprozess vielleicht beschleunigt.

Folgendes Gerät ist mein derzeitiger Favorit:

Den Kindle Paperwhite, beleuchtet mit superlangen Akkulaufzeiten trotz Beleuchtung. (Auch der Weihnachtsmann darf dem Link mal folgen und gucken ;o) )

Grübel, grübel……
Ich freue mich auf eure hoffentlich zahlreichen Kommentare !

Nun muss ich leider erst einmal wieder in meiner Versenkung verschwinden, wir ziehen bald um und es gilt noch viel vorzubereiten. Püha….

Eure Sprotti

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Etui für Pflaster

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Vor einiger Zeit war mein gekauftes Pflaster-Etui zerbröselt und so lief ich mit einem unguten Gefühl ohne Pflaster in der Handtasche herum. Und wie soll es auch anders sein, prompt wurde für ein aufgeschlagenes Knie oder einen Schnitt am Finger ein Pflaster gebraucht.

Als das nun gestern wieder einmal der Fall war und nur ein Taschentuch statt Pflaster im Angebot war, hatte ich genug.

Also habe ich mich gestern kurzerhand an die Nähmaschine gesetzt, ein bisschen ausgemessen, zugeschnitten und genäht. Meine Kam-Snap Zange kam auch mal wieder zum Einsatz und fertig war es- mein kleines Pflaster-Etui für die Handtasche. Das hat nun gut ausgestattet seinen Dienst angetreten und mir bewiesen – ich kann noch nähen !

Liebe Grüsse von eurer abstinenten Sprotte

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Kuchenduft im Hause Sprotti

Heute war bei uns Backtag und es herbstelt schon gewaltig ! Ein leckerer bodenloser Käsekuchen mit Birnen und Johannisbeeren ist entstanden ! Schade, dass ihr ihn nicht riechen könnt !

Liebe Grüße

Eure Sprotte

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Sprottis Mittag

Heute gab es bei mir selbstgemachten Matjessalat ! Hmmmm, lecker !

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Schultüte umfunktioniert

Der große Tag ist vorbei, die Schulzeit hat begonnen !

Zur Einschulung hatte ich ja eine Schultüte genäht, gleich mit dem Hintergedanken danach ein Kissen daraus zu machen.

So ist es nun auch geschehen, und mein Kind, das sowieso voll auf Kissen abfährt, liebt das Schultütenkissen schon heiß und innig !

Den Pappkörper habe ich einfach aus der Stoffhülle genommen und die Hülle mit Füllwatte gefüllt. Oben habe ich es einfach zugebunden. Hihi, das werde ich wohl noch ändern, denn die Versuchung mal hineinzuschauen scheint sehr groß zu sein. Also werde ich die Öffnung demnächst zunähen !

Und die Schultüte bleibt präsent und muss ihr Dasein nicht auf irgend einem Schrank oder in einem Regal fristen !

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Schultüte Cherry

Letzthin entstanden, eine Schultüte für mein angehendes Schulchen.

Innen ein Papprohling, außen roter Vichykarostoff, verziert mit einer Filzapplikation. Oben habe ich noch eine weiße Spitzenborte und darüber eine rote Bommelborte gegengesetzt, verschlossen wird die Schultüte mit roten Bastelfilz.

Zugebunden wird die Schultüte mit einem aus rotem und weißem Satinrundband geflochtenen Band. Es fehlen noch ein paar Holzmarienkäfer, die auf die Blätter geklebt werden.

Nach der Einschulung plane ich dann den Papprohling zu entfernen und die Schultüte mit Füllwatte zu füllen, so dass sie dann zum Kissen wird. Döchting freut sich und ist schon ganz gespannt was für eine Füllung die Schultüte vorerst birgt.

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Muttertagsgrüße

Ich wünsche allen Mamas einen wunderschönen Muttertag und allen (Noch-)Nichtmamas einen wunderschönen Sonntag !

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